Kultur- und Kreativpiloten Deutschland - Die Auswahlgespräche sind vorbei

Insgesamt sind für die Auszeichnung der Bundesregierung für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft 1170 Bewerbungen von Unternehmer*innen aus dem gesamten Bundesgebiet eingereicht worden. Es ist das beste Ergebnis seit der ersten Auszeichnung 2010.

Jetzt erst recht! Das Rekordergebnis zeigt, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft sich trotz aller aktuellen Herausforderungen ihren Mut Neues zu erfinden und anderszudenken bewahrt hat. Die Bewerber*innenquote konnte in diesem Jahr um 30 % gesteigert werden. Das zeigt sehr deutlich, welches Zukunftspotenzial in dieser Branche steckt.
Wie vielfältig die Branche ist, zeigte sich bereits bei dem Online-Voting der Auszeichnung: Innerhalb von 30 Tagen konnten die eingereichten Projekte von Fans, Freund*innen und Befürworter*innen bewertet werden.
Am Ende konnten das nachhaltige Automatenprojekt GRUNDnahrungsmittel aus dem hessischen Wittelsberg, der Berliner Bastelmaterialhersteller PapierLocken® und die Schmuckmanufaktur Milk-Design aus Strausberg die meisten Stimmen sammeln und wurden damit gemeinsam mit 96 weiteren Unternehmer*innen in die nächste Runde zu den Auswahlgesprächen eingeladen.

In der zweiten Runde des Auswahlverfahrens treffen die Bewerber*innen auf Expert*innen aus Wirtschaft, Kultur und Politik, die damit die Möglichkeit haben, knapp hundert der interessantesten und innovativsten Unternehmer*innen der bundesweiten Kultur- und Kreativwirtschaft kennenzulernen. Die Entscheidung für die Titelträger*innen folgt dabei keinen streng festgelegten Kriterien, es geht nicht um eine Prüfung. Vielmehr geht es bei den Gesprächen um den Austausch auf Augenhöhe und das gemeinsame Kennenlernen. Das Format für das Auswahlverfahren der Kultur- und Kreativpiloten Deutschland ist einzigartig und bietet den Finalist*innen bereits einen ersten Rahmen, ihre Projekte, Produkte und Ideen im Austausch mit den Expert*innen zu schärfen.

Nun sind die Auswahlgespräche vorbei.

Nach 156 Stunden spannenden Gesprächen an 17 Tagen mit 104 Unternehmen sind die Auswahlgespräche erfolgreich abgeschlossen. Zwar dieses Jahr „nur“ digital aber dennoch nachdrücklich, haben sich die 124 Jury-Mitglieder von der Vielfalt der Ideen und den einzigartigen Unternehmer*innenpersönlichkeiten beeindruckt gezeigt. So berichtet der Bundestagsabgeordnete Thomas Hacker (FDP) von seinem Tag in der Jury: „Innovative Projekte, smarte Köpfe und ganz viel Leidenschaft. Das zeichnet die Gründerinnen und Gründer aus, die sich der Jury stellen. Für mich eine besondere Ehre, als deren Teil wirken zu dürfen und die wunderbaren Potenziale eines vielfältigen Deutschlands kennenlernen zu dürfen.“ Und auch Schauspielerin Bärbel Stolz aka die Prenzlschwäbin erfüllten die Auswahlgespräche mit Mut und Hoffnung: "Wir haben ein unerschöpfliches Potenzial an Kreativität um uns herum und unzählige Ideen, die Welt zum Besseren zu verändern!"

Save the date! Aufgrund der aktuellen Lage laufen die Feierlichkeiten zur Präsentation der neuen Kultur- und Kreativpiloten dieses Jahr ein wenig anders ab. Die Bekanntgabe der Titelträger*innen 2020 findet am 1. Dezember online auf den Social Media Kanälen und auf www.kultur-kreativ-wirtschaft.de, dem Onlineportal der „Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft“, statt.

Verschoben, aber nicht aufgehoben: Die offizielle Auszeichnungsveranstaltung erfolgt nächstes Jahr voraussichtlich im Februar, ebenfalls im digitalen Rahmen.

Das Team der Kultur- und Kreativpiloten freut sich, wenn Sie dabei sind,